Vollkeramik ist der Oberbegriff für Zahnersatz ohne Metall. Zirkon (Zirkonoxid) ist ein bestimmtes Keramikmaterial und gilt heute als Standard für Kronen und Brücken. Andere Vollkeramikmaterialien wie Presskeramik kommen eher bei Veneers oder kleineren Inlays zum Einsatz. Die Begriffe werden häufig verwechselt – das kann im Beratungsgespräch geklärt werden.
kein Metall, kein grauer Rand, kein Kompromiss Vollkeramik als Standard in der Zahnarztpraxis
Sie haben eine Metallkrone und der dunkle Rand am Zahnfleisch fällt Ihnen auf? Oder es steht eine neue Versorgung an und Sie suchen nach einer alternativen Lösung?
Viele Patienten kommen mit einer konkreten Frage: Muss ich wirklich Metalle im Mund haben? Welche Rolle spielt die Korrosion bei Zahnersatz aus Metall?
Joseph Schwanitz hat sich für Zirkon als Material der Wahl entschieden. Nicht, weil es teurer ist, sondern weil es besser hält, natürlicher wirkt und langfristig keine Probleme mit Zahnfleisch und Optik verursacht.
„Mein Selbstverständnis als Mensch und Zahnarzt basiert auf Klarheit, Transparenz und ehrlicher Kommunikation. Im Gespräch finden wir gemeinsam die medizinisch und ästhetisch sinnvollste Lösung für Ihren Zahnersatz, wobei wir klar und verständlich kommunizieren, welche Option in Ihrem individuellen Fall die beste ist.“
Sie möchten sich auf Ihren Zahnersatz verlassen können und investieren gerne in Qualität.
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Das Wichtigste zur Vollkeramik auf einen Blick
Kronen, Brücken und Inlays fertigt die Zahnarztpraxis von Joseph Schwanitz in Roßdorf bei Darmstadt konsequent mit hochwertiger Vollkeramik (Zirkon). Diese Hochleistungsmaterialien sind 100 % metallfrei und absolut biokompatibel, was sie zur idealen und sicheren Wahl für Allergiker oder metallempfindliche Patienten macht. Ein entscheidender optischer Vorteil: Es entstehen keine unschönen grauen Ränder am Zahnfleisch. Die natürliche Lichtdurchlässigkeit in Kombination mit einer individuellen Farbgebung sorgt für einen Zahnersatz, der echten Zähnen zum Verwechseln ähnlich sieht. Auch bei der Umsetzung stehen Schnelligkeit und Präzision im Fokus. Dank digitaler CEREC-Technologie werden passgenaue Kronen in kürzester Zeit vor Ort gefertigt. Für komplexere Arbeiten kooperiert die Praxis mit einem lokalen Meisterlabor, das nur zehn Minuten entfernt ist. Dies erlaubt eine schnelle Abstimmung von Farbe und Passform – für maßgeschneiderte Ergebnisse ohne lange Wartezeiten.
Der Unterschied zur Metallkeramik Was ist Vollkeramik?
Die Begriffe Vollkeramik, Zirkon und Keramikkrone werden oft gleichgesetzt. Das ist verständlich, aber ungenau.
Metallkeramik, Vollkeramik, Zirkon – was hinter diesen Begriffen steckt
Drei Materialien, drei verschiedene Prinzipien:
- Metallkeramik: Das Zahnfleisch zieht sich im Laufe der Zeit häufig aufgrund von Alter oder Entzündungen zurück, wodurch der Metallrand sichtbar wird. Dies liegt daran, dass die letzten 0,5 mm des Kronenrandes nicht mit Keramik verblendet sind.
- Vollkeramik: Kein Metall. Das Material ist von innen bis außen Keramik.
- Zirkon (Zirkonoxid): Eine Hochleistungskeramik. Früher galt sie im Seitenzahnbereich als riskant – das ist überholt. Moderne Zirkon-Materialien sind extrem belastbar, auch unter hohem Kaudruck.
Warum Joseph Schwanitz Zirkon bevorzugt
Joseph Schwanitz hat sich bewusst für Zirkon entschieden – nicht als Option neben anderen, sondern als Standard. Zirkon verbindet drei Eigenschaften, die andere Materialien nicht in dieser Kombination bieten:
- Festigkeit: Stabil auch im Seitenzahnbereich – selbst unter hohem Kaudruck.
- Lichtdurchlässigkeit: Zirkon wirkt wie ein echter Zahn. Kein Plastik-Look, kein Glänzen.
- Biokompatibilität: Verträgt sich gut mit Zahnfleisch und Körpergewebe.
„Zirkon ist für mich keine Modeentscheidung. Ich sehe die Ergebnisse über Jahre, und dann gibt es keinen Grund, beim Material und der Qualität Kompromisse einzugehen.“
Zahnarzt Joseph Schwanitz
Wann Vollkeramik nicht empfohlen wird
Es gibt Situationen, in denen Vollkeramik nicht die erste Wahl ist. Joseph Schwanitz nennt diese Grenzen, bevor die Entscheidung getroffen wird:
- Starkes Knirschen (Bruxismus): Der Druck belastet Keramik stärker als Metall. Das Bruchrisiko steigt.
- Große Brücken im Seitenzahnbereich: Bei langen Spannweiten kann Metall die stabilere Konstruktion sein.
Das Zahnfleischproblem bei Metallkronen und warum es bei Vollkeramik ausbleibt
Das ist der häufigste Grund, weshalb Patienten nach einer Alternative fragen. Und einer, den die meisten Praxisseiten nicht direkt erklären.
Warum bei Metallkronen der Rand dunkel wird
Metallkronen können oxidieren. Zieht sich das Zahnfleisch mit den Jahren leicht zurück, legen beide Faktoren zusammen den Metallkern am Kronenrand frei, und der gräuliche Streifen entsteht. Der Grund dafür ist eine Materialeigenschaft, unabhängig von der Qualität der ursprünglichen Arbeit.
Wie Vollkeramik das verhindert
Vollkeramik beseitigt die Ursache:
- Kein Metallkern: Nichts kann oxidieren oder durchschimmern. Der Übergang zwischen Krone und Zahn bleibt über Jahre optisch unauffällig.
- Gewebefreundlich: Das Zahnfleisch reagiert weniger empfindlich auf Zirkon als auf Metall – das ist keine Werbung, das ist Biologie.
Sie haben eine ältere Metallkrone und bemerken einen grauen Rand?
Wir zeigen Ihnen eine hochwertige Alternative. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Zahnarztpraxis:
Für welche Versorgungen eignet sich Vollkeramik?
Kronen und Brücken aus Vollkeramik
Zirkonkronen kommen in diesen Situationen zum Einsatz:
- Nach einer Wurzelkanalbehandlung, wenn der Zahn allein nicht mehr stabil genug ist
- Nach Verletzungen oder größeren Schäden
- Auf Zahnimplantaten
- Als Brücke bei überschaubarer Spannweite
Für große Brücken im Seitenzahnbereich besprechen wir zuerst den Befund. Für herausnehmbaren Zahnersatz wie Teleskopprothesen nutzt Joseph Schwanitz die Galvano-Zirkon-Technik – dazu mehr auf der Prothetik-Seite.
Keramik-Inlays, der Mittelweg zwischen Füllung und Krone
Manchmal ist der Defekt für eine Kompositfüllung (zahnfarbener Kunststoff) zu groß, aber eine Krone bisher nicht notwendig. Ein Keramik-Inlay passt dann. Es wird im Meisterlabor individuell angefertigt und eingesetzt.
Gegenüber Kunststoff hat Keramik drei Vorteile:
- nutzt sich kaum ab
- verfärbt sich nicht
- wirkt natürlich – auch nach Jahren
Versorgungen mit CEREC in einer Sitzung
Für kleinere keramische Restaurationen kann CEREC eine Option sein. Das System fräst die Krone oder das Inlay direkt in der Praxis – manchmal in einem Termin. Joseph Schwanitz entscheidet fallbezogen: CEREC oder Meisterlabor. Nicht jede Versorgung lässt sich in einer Sitzung lösen. Wenn das Meisterlabor die bessere Wahl ist, wird das erklärt.
Informieren Sie sich hier zu Zahnersatz in einer Sitzung – abdruckfrei, aus Keramik, ohne Provisorium
Vollkeramik für Allergiker und Menschen mit Metallunverträglichkeit
Zirkon ist biokompatibel. Es löst keine allergischen Reaktionen aus und verträgt sich gut mit dem Körpergewebe. Für Menschen mit bekannten Metallallergien oder genereller Metallempfindlichkeit ist vollkeramischen Zahnersatz deshalb oft die medizinisch sinnvollere Entscheidung.
Wenn Sie wissen oder vermuten, dass Sie auf Metall im Mund reagieren, besprechen Sie das vor der Behandlung. Joseph Schwanitz empfiehlt keine Lösung, die er medizinisch nicht vertreten kann. Was in Ihrer Situation Sinn ergibt, sagen wir Ihnen.
Sie haben Unverträglichkeiten oder wollen bewusst auf Metall verzichten?
Wir besprechen das offen
Was kostet eine Vollkeramikkrone und was zahlt die Kasse?
Was die Krankenkasse übernimmt
Gesetzliche Krankenkassen zahlen einen festen Zuschuss für die Regelversorgung. Bei Kronen ist das im Frontzahnbereich eine Teilverblendung, im Seitenzahnbereich jedoch unverblendetes Metall. Für Vollkeramik oder Zirkon erhalten Patienten denselben Festzuschuss, tragen die Mehrkosten aber selbst. Der Eigenanteil liegt je nach Material und Aufwand meist zwischen 400 und 900 €. Eine Zahnzusatzversicherung kann diesen Restbetrag ganz oder teilweise abdecken. Der Abschluss muss unbedingt vor der Diagnose erfolgen.
Kein Termin ohne Kostenplan
Bevor wir beginnen, erhalten Sie einen detaillierten Heil- und Kostenplan. Darin steht, was die Kasse übernimmt und was Sie selbst tragen. Keine Überraschungen.
Ablauf in der Praxis Wie entsteht eine Vollkeramikkrone?
Von der Abformung bis zur fertigen Krone
In der Regel sind zwei Termine notwendig:
- Präparation + Scan: Wir bereiten den Zahn für die Krone vor. Dann erfasst der Intraoralscanner ihn in wenigen Sekunden. Kein Abdruckmaterial, kein Würgereiz.
- Fertigung: Der digitale Scan geht ans Meisterlabor – zehn Minuten von der Praxis entfernt. Bei Fragen zu Passform oder Farbe kann der Zahntechniker am selben Tag kommen.
- Einsetzen: Wir probieren die Krone an, passen sie an und befestigen sie.
Wann CEREC sinnvoll ist und wann wir das Labor bevorzugen
Für einfachere Versorgungen kann CEREC die Krone direkt in der Praxis fräsen. Das bedeutet manchmal nur einen Termin. Bei größeren Brücken oder wenn die ästhetischen Anforderungen hoch sind, fertigt das Meisterlabor die Krone. Joseph Schwanitz entscheidet das fallbezogen und erklärt, warum.
Einsetzen und Eingewöhnung
Die Eingewöhnungszeit ist bei gut sitzenden Kronen meist kurz. Sagen Sie uns Bescheid, wenn:
- der Biss sich falsch anfühlt oder Druck entsteht
- die Empfindlichkeit bei Kälte oder Druck nach ein paar Tagen nicht nachlässt
- Sie Schmerzen beim Kauen bemerken
FAQ Häufige Fragen zu Vollkeramik und Zirkonkronen
Was ist der Unterschied zwischen Vollkeramik und Zirkon?
Wie lange hält eine Vollkeramikkrone?
Bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollterminen halten Zirkonkronen viele Jahre. Genaue Zahlen können nicht garantiert werden – die Haltbarkeit hängt von der Pflege, der Lage und der individuellen Belastung ab. Knirschen kann die Lebenserwartung verkürzen.
Was kostet eine Zirkonkrone beim Zahnarzt?
Bei einer Zirkonkrone bewegt sich der Eigenanteil meist zwischen 400 und 900 Euro – abhängig von Zahn, Lage und Aufwand. Die gesetzliche Kasse übernimmt die Regelversorgung, nicht Vollkeramik. Wir erstellen vor der Behandlung einen genauen Heil- und Kostenplan.
Was zahlt die Krankenkasse bei einer Vollkeramikkrone?
Gesetzliche Krankenkassen zahlen die Kosten für die Regelversorgung. Vollkeramik fällt in der Regel unter Mehrkosten, die Sie selbst tragen. Die genaue Höhe hängt von Ihrem Befund und Ihrem Kassenbonus ab. Wer sein Bonusheft regelmäßig geführt hat, bekommt einen höheren Kassenanteil auf die Grundversorgung.
Ist Vollkeramik stabiler als Metallkeramik?
Moderne Zirkon-Materialien haben sich auch im belasteten Seitenzahnbereich bewährt. In der Festigkeit stehen sie Metallkeramik nicht nach. Bei sehr ausgeprägtem Knirschen kann Zirkon unter extremem Druck schneller brechen als Metall – das sprechen wir vor der Versorgung an.
Was sind die Nachteile einer Vollkeramikkrone?
Vollkeramik kostet mehr als Metallkeramik und wird von gesetzlichen Kassen nicht vollständig übernommen. Bei sehr starkem Knirschen besteht ein erhöhtes Bruchrisiko. Für bestimmte lange Brücken im Seitenzahnbereich kann Metall die stabilere Wahl sein. Diese Grenzen nennen wir klar – vor der Entscheidung.
Eignet sich Vollkeramik auch für Backenzähne?
Ja. Moderne Zirkon-Materialien sind für alle Bereiche des Gebisses geeignet, auch für stark belastete Seitenzähne. Die früheren Bedenken gegenüber Keramik im Seitenzahnbereich sind mit den aktuellen Materialien weitgehend überholt.
Was ist ein Keramik-Inlay – und wann ist es besser als eine Füllung?
Ein Keramik-Inlay ist eine im Labor hergestellte Einlagefüllung aus Keramik. Es eignet sich, wenn der Defekt für eine direkte Füllung zu groß, aber eine Krone bisher nicht notwendig ist. Keramik nutzt sich kaum ab, verfärbt sich nicht und passt sich der Zahnfarbe an. Kunststoff zeigt früher Verschleiß.
Kann ich mit einer Vollkeramikkrone knirschen?
Moderates Knirschen ist in vielen Fällen kein Problem. Bei stark ausgeprägtem Bruxismus steigt das Risiko für Keramikbrüche. Wir klären das vor der Versorgung – und empfehlen bei Bedarf eine Knirscherschiene als Schutz.
Wie lange ist man nach dem Einsetzen einer Krone schmerzempfindlich?
Das ist individuell verschieden. Viele Patienten bemerken in den ersten Tagen eine leichte Empfindlichkeit bei Kälte oder Druck. Das legt sich meist innerhalb weniger Tage. Wenn die Empfindlichkeit länger anhält oder der Biss nicht passt, vereinbaren Sie einen Termin.
Sie suchen eine Zahnarztpraxis mit dem Fokus auf Qualität bei Ihrem Zahnersatz?
Gerne überzeugen wir Sie von den Vorteilen der Vollkeramik. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin:
Wissenschaftliche Quellen
Die Behandlung folgt den Empfehlungen der zahnmedizinischen Fachgesellschaften und dem aktuellen Stand der Forschung.
Leitlinien
- Vollkeramische Kronen und Brücken – S3-Leitlinie, DGPro/DGZMK, Stand März 2021 (in Überarbeitung). AWMF-Register 083-012
- Diagnostik und Behandlung von Bruxismus – S3-Leitlinie, Version 2.1, DGFDT/DGZMK, Stand Januar 2026, gültig bis Januar 2031. AWMF-Register 083-027
Studien
- Leitão et al.: Clinical performance of monolithic CAD/CAM tooth-supported zirconia restorations: systematic review and meta-analysis. J Prosthodont Res, 2021. DOI 10.2186/jpr.JPR_D_21_00081
- Larsson et al.: Risk Factors Associated with Failure and Technical Complications of Implant-Supported Single Crowns. Medicina, 2023. DOI 10.3390/medicina59091603
- Tiskratok et al.: Peri-implant soft-tissue responses to tooth-colored abutment materials: A systematic review. J Prosthodont Res, 2026. DOI 10.2186/jpr.JPR_D_25_00125
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